IV. Main-Mittagessen

Der Arbeitskreis Main-Mittagessen beschäftigt sich insbesondere mit der Verbesserung der Ernährungsqualität in den öffentlichen Einrichtungen.

Interessierte, die sich gerne in den Arbeitskreis einbringen wollen, sind herzlich willkommen. Nehmt einfach Kontakt zur Ansprechpartnerin für den Arbeitskreis Bärbel Praetorius auf!

Wir treffen uns meist bei Umweltlernen in der Kurt-Schumacher-Straße 41 (Hintereingang). Den nächsten Termin dazu veröffentlichen wir hier.


Aktuelles aus dem Arbeitskreis:

Der AK plant die Entwicklung eines Pilotprojektes an einer Schule. Wir möchten zeigen, dass mit dem vorhandenen (ganz ordentlichen…) Budget ein gutes und gesundes warmes Mittagessen hergestellt werden kann. Anders als bisher wird das Ergebnis gut und zufriedenstellend ausfallen!

Diese Fragen beschäftigen uns :

  • Wie können wir den Regionalitätsanspruch in der Ausschreibung darstellen?
    Hierzu gibt es seit Anfang Juni eine neue Handlungsempfehlung der K(ompetenzzentrums) ERN(ährung) Bayern

  • Was sind Hinderungsgründe für die Vermeidung von Verpackungsmüll bei Gemüse und Obst?
    In den Mischküchen?

  • Welche Erzeuger in der Region sind überhaupt in der Lage, die Frankfurter Mensa-Küchen/Caterer zu beliefern?

  • Wie kann die Vermeidung von Lebensmittelabfällen gestaltet werden, wenn neue gesetzliche Vorgaben für die Schulämter die Verschwendung von Lebensmitteln evtl. begünstigen?

  • Was benötigen die Caterer, um Schulmensen angemessen versorgen zu können?
    Hierzu ist ein Treffen mit Caterern im Schulamt in Planung.

Bereits erreicht haben wir das Folgende:

Der Ernährungsrat setzt sich für eine gute Versorgung der Schüler und Lehrer an den Schulen ein.

  • Die Frage: Was ist ein gutes Schulessen? beantwortet der Ernährungsrat wie folgt:
  • Ein gutes Schulessen wird von allen gerne gegessen.
  • Ein gutes Schulessen ist gut für alle Beteiligten vom Acker bis auf den Teller.

Das heißt, die Bodengesundheit wird gewahrt/wieder hergestellt, Landwirt*innen können von ihren Produkten gut leben, Verarbeiter*innen, Händler*innen und Köche*innen bekommen angemessene Entlohnung für ihre Arbeit, schützen Umwelt und Klima und Schüler*innen und alle anderen Genießer der Mahlzeiten erhalten ein bedarfsgerechtes Angebot in angenehmer Atmosphäre.

Positive Nebeneffekte wie Erhalt/Wiederbelebung der Biodiversität, Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität in der Region, Generierung von Arbeitsplätzen in Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie, Gesundheit und Zufriedenheit bei allen Beteiligten, sowie Stärkung demokratischer Werte wie Mitbestimmung und Solidarität entstehen und werden gestärkt.

Wir sind mittlerweile im Austausch mit verschiedenen Vernetzungsstellen Schulverpflegung, informieren uns unter anderem über das Netzwerk der Ernährungsräte und bei den Bio-Städten zu nachhaltigen Ausschreibungskriterien und sitzen mit am „Runden Tisch Vergabekriterien“ der Stadt Frankfurt.