I. Ernährungsbildung & Stadtschulgarten

Im Arbeitskreis Ernährungsbildung geht es um Aufklärung und die Vermittlung von Wissen rund um Lebensmittel und Ernährung.

Insbesondere erfolgt diese Ernährungsbildung im Bereich von Kitas, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, aber auch in der Erwachsenenbildung.

Wir gehen etwa den Fragen nach, wie wir die Nutzung unseres Schulgarten-Angebotes auf breitere Füße stellen und wie wir die Nutzung des  externen Schulgartens im Ostpark für Schüler- und Hortgruppen ermöglichen können. 

Ganz konkret bieten wir im Folgenden einen aktuellen Überblick unserer Themen:

  1. Bericht aus dem Schulgarten 

Leider blieb auch unser Schulgartenprojekt vom Thema „COVID-19“ nicht unberührt. Nach der Schließung der hessischen Schulen musste zunächst abgewartet werden. Wir hofften auf eine baldige Besserung der Lage. Die Schülerinnen und Schüler aus der AG der Herderschule, die sich bereits auf das Gärtnern gefreut hatten, können nun nach den Sommerferien mit der Gartenarbeit starten. Die Bepflanzung der Beete erfolgte im April – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften – durch fleißige HelferInnen des Arbeitskreises und unter Anleitung unserer Gärtnerin.

Seit Juni ist der Garten auch für Interessierte aus der Nachbarschaft geöffnet. Nach vorheriger Anmeldung können die Freizeit-GärtnerInnen unter Anleitung einmal in der Woche gärtnern und die Ernte selbstverständlich unter sich aufteilen. Das Angebot hat für so große Begeisterung gesorgt, dass wir es bis Ende des Jahres fortsetzen werden. Die SchülerInnen der Herderschule werden ab Mitte September eine weitere Fläche für den Start der nächsten Gartensaison vorbereiten und ggf. das ein oder andere Herbst-/Wintergemüse aussäen können. Aktuell ist der Arbeitskreis dabei zu planen, wie das Projekt im kommenden Jahr sowohl mit Schulklassen als auch für die sehr engagierte Nachbarschaft gestaltet werden kann. Eine Zusammenarbeit mit den Gemüseheldinnen und ihrem Konzept der Permakulturinsel ist für die Zielgruppe Nachbarschaft denkbar.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt weiterhin auf der Arbeit mit Bildungsgruppen, sodass wir vorrangig daran arbeiten neue Schulklassen oder andere Bildungsgruppen zu gewinnen.

2. Fördergelder für das nächste Jahr (aktueller Stand)
– Die Ergebnisse eines Arbeitstreffens zu möglichen Fördergeldern wurden vorgestellt und besprochen. Weitere Ideen wurden gesammelt.
– Die nächsten Schritte wurden besprochen und Zuständigkeiten geklärt.

3. Zusammenarbeit mit dem Ackerdemia e.V. (weitere Materialien, neue Äcker – neue Kosten?)
– Auch im nächsten Jahr möchten wir mit unserem Kooperationspartner Ackerdemia e.V. zusammenarbeiten
– Das Schulgartenprojekt soll um weitere Klassen und somit auch Flächen erweitert werden. Dies muss sowohl mit dem Grünflächenamt als auch mit Ackerdemia abgestimmt werden.
– Es wurde darüber diskutiert, wie die Materialien der GemüseAckerdemie im nächsten Jahr noch besser in unser Projekt eingebunden werden können

4. Mögliche Zusammenarbeit mit Umweltlernen e.V.
– Vertreter vom Verein Umweltlernen e.V. nehmen bisher schon an unseren AK Treffen teil, sodass ein Austausch möglich ist
– Die Möglichkeit einen regulären Termin, z.B. alle 6-8 Wochen mit Umweltlernen festzusetzen, um einen gezielteren Austausch zu ermöglichen, wurde diskutiert (genaueres soll zukünftig festgelegt werden)
– Langfristig erscheint eine Zusammenarbeit sinnvoll. Parallelstrukturen sind nicht gewünscht. Der Venetzungsgedanke von Ernährungsräten steht im Vordergrund – Vorhandene Strukturen sollen genutzt werden.

An dieser Stelle erlauben wir uns noch einen Hinweis auf die veröffentlichten Artikel zum eröffneten Schulgarten in unserer Rubrik „Presse“ aus der FNP v. 21.05.2019 und der FAZ vom 21.05.2019. Weitere Impressionen finden sich auch auf Instagram.

Interessierte, die sich gern in den Arbeitskreis einbringen wollen, sind herzlich willkommen. Nehmt einfach Kontakt zu uns auf!