FAIRkickt 2026: Sport, Nachhaltigkeit und kreatives Lernen

Drei Wochen, rund 1.700 Jugendliche und jede Menge Ideen für eine nachhaltigere Zukunft: Vom 7. bis 25. September 2026 fand FAIRkickt im Sportquartier im Stadtwald gegenüber dem Deutsche-Bank-Park statt.

Das kostenfreie Bildungsangebot der Koordinierungsstelle Fairtrade der Stadt Frankfurt am Main und der Lust auf besser leben gGmbH verbindet Sport, Nachhaltigkeit und kreatives Lernen. Unter der Woche waren Schulklassen aus Frankfurt und Umgebung zu Gast – insgesamt rund 1.700 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren beziehungsweise der 5. bis 10. Klasse.

Nachhaltigkeit zum Ausprobieren und Schmecken

Bei FAIRkickt ging es nicht nur ums Fußballspielen. In verschiedenen Workshops konnten die Jugendlichen Nachhaltigkeit auf ganz unterschiedliche Weise entdecken und selbst aktiv werden.

Frankfurter Künstler:innen und Bildungsreferent:innen sowie Sport handelt Fair und Eintracht Frankfurt boten ein vielfältiges Programm an: Von Graffiti, Upcycling und Trickfilm über Shirt-Prints, Fotografie und Zeichnen bis hin zu Bewegungsangeboten im Stadtwald und Kochworkshops mit Tipps für eine gesunde und nachhaltige Ernährung.

So wurde Nachhaltigkeit nicht nur erklärt, sondern vor allem praktisch erlebt und kreativ gestaltet.

Bioregional und fair kochen für über 2.000 Menschen

Ein besonderer Bestandteil des Camps war der Kochworkshop, der vom Ernährungsrat Frankfurt gemeinsam mit Sue’s Kitchen organisiert wurde.

Unter Anleitung von Susanne Stimpert und ihren Aushilfen Viktoria und Emil kochten täglich bis zu 15 Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen und Klassen das Essen für die Teilnehmenden, Lehrkräfte und das FAIRkickt-Team. Über die drei Wochen kamen dabei weit über 2.000 Menschen zusammen, die mit dem gemeinsam zubereiteten Essen versorgt wurden.

Auch bei der Auswahl der Lebensmittel wurde Nachhaltigkeit großgeschrieben: Das Essen war vegan und bio und wurde, wo immer möglich, mit regionalen und saisonalen Zutaten zubereitet.

Die Zutaten wurden zweimal pro Woche vom Querbeet Bio-Lieferservice aus Reichelsheim bei Friedberg geliefert. Auf den Speiseplänen standen unter anderem Kichererbsen, Linsen, Dinkelreis, Brot sowie regionales Gemüse und Obst aus Hessen.

Bei Produkten wie Bananen und Schokolade, die nicht regional verfügbar sind, wurde auf Bio- und Fairtrade-Qualitätgeachtet.

Auch für die Pausen wurde selbst Hand angelegt: Neben frischen Äpfeln und Bananen gab es täglich selbst gebackene Power-Riegel mit bioregionalen Saaten und Fairtrade-Dattelschokolade.

Nachhaltigkeit gemeinsam erleben

FAIRkickt zeigt, wie sich Bildung, Sport, Kreativität und nachhaltige Ernährung miteinander verbinden lassen. Die Jugendlichen konnten eigene Erfahrungen sammeln, Neues ausprobieren und erleben, dass nachhaltiges Handeln viele verschiedene Facetten hat – vom Essen über Konsum und Kreativität bis hin zu Sport und Bewegung.

Ein großes Dankeschön gilt allen beteiligten Jugendlichen, Schulen, Workshopleiter:innen, Köch:innen und Partner:innen, die FAIRkickt 2026 mit Leben gefüllt haben.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter FAIRkickt.